Reisenotizen
Mittwoch, 15. Juni

Vesterålen

  • Vesterålen, nördlich der Lofoten

Von den Lofoten sind wir auf die etwas nördlichere Inselgruppe gezogen: die Vesterålen. Sie sind nicht ganz so gebirgig wie die Lofoten und rühmen sich, die schönsten Strände zu haben. Auch hier wohnen wir in einer Hytta - gleich über der Strasse vom Hognfjorden.

Das Wetter hat sich 180° gewendet. Seit wir hier angekommen sind, scheint die Sonne 24 Stunden jeden Tag. Seit zwei Tagen ist sogar die Temperatur in die 20er gestiegen.

Donnerstag, 9. Juni

Lofoten

  • Gemeinsam mit Erika auf den Lofoten

Vor knapp einer Woche ist Erika ebenfalls in den Hohen Norden gereist. Diese Woche wohnen wir in einer gemütlichen Hytta in Rørvik auf den Lofoten. Der Blick aus dem Fenster offenbart die charakteristische Bergwelt und, kaum 50 Meter entfernt, das Fjord mit einem Sandstrand.

Ebenfalls haben wir Blick auf die Mitternachtssonne, wenn das Wetter das zulässt (einmal bis jetzt). Den Sonnentiefststand sieht man dann allerdings nicht - dann, deutlich nach 0 Uhr, verbirgt ein Berg die Sicht.

Am Samstag verlassen wir diesen idyllischen Ort und reisen noch etwas gegen Norden. Die Vesterålen sind ein mögliches Ziel.

Photos gibt es leider nicht sehr viele - das Wetter erlaubt momentan nur Grau-In-Grau Aufnahmen. Das bedrückt aber unsere Stimmung nicht und wir werden sicher bald den blausten Himmel erleben...

Donnerstag, 19. Mai

Weiterreise

  • Automiete

Es ist jetzt mehr oder weniger organisiert, wie ich bis Bodø, wo ich am 3. Juni sein sollte, weiterreise. Soeben habe ich ein Auto reserviert und werde nun Mittelnorwegen per Druck auf andere Pedale erkunden. Das Velo werde ich bis Trondheim im Auto mitführen und es dort hinterlegen. Anfang Juni kommt es dann mit mir in den Zug von Trondheim nach Bodø.

Es war ein ziemlicher Kampf, bis ich mich dazu durchgerungen habe. Den Ausschlag gab die letzte Fahrt von Stavanger nach Haugesund, wo ich die Lust am Radfahren verloren habe. Bis dorthin hatte ich noch fest im Kopf, die Reise fortzuführen.

Ich merke zwar auch jetzt noch, dass, sobald ich ein paar Tritte problemlos machen kann, sofort wieder die Idee auftaucht, doch weiter zu radeln. Das Knie ist, nach fast zwei Tagen Ruhe, mehr oder weniger wieder schmerzfrei und damit wächst natürlich auch die Idee, es doch zu versuchen. Aber wie gesagt, die Lust hat inzwischen stark gelitten und ich lasse es bleiben. Es wäre reiner Sportsgeist, doch noch weiterzumachen.

Dienstag, 17. Mai

Nationalfeiertag

  • Aus

Meine Hoffnung auf baldige Besserung sind mit dem gestrigen Tag geschwunden. Jetzt will ich nicht mehr dauernd darauf warten, bis ich weiterfahren kann, sondern werde meine Reise umgestalten. Bis auf weiteres bin ich ab heute nicht mehr auf einer Fahrradtour.

Diese Web Seite werde ich deshalb auch nicht mehr nachführen. Bei Gelegenheit kommt noch das eine oder andere Foto hinzu.

Montag, 16. Mai

Von Stavanger der Küste entlang nach Haugesund

  • Strecke: 78.2 km
  • Benötigte Zeit: 5 Stunden und 5 Minuten
  • Total 8 Stunden und 53 Minuten unterwegs (Fährenwartezeit)
  • Ein weiterer Versuch: Anstatt Rundkurse zu drehen, ob's wieder geht, fahr ich einfach in Richtung Bergen.
  • Schon am Morgen sehe ich aus dem Zimmerfenster, dass es enorm stark windet. Dass mir dieser Wind direkt ins Gesicht blasen wird, weiss ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht. 30 bis 40 km/h Wind.
  • Der Wind kommt von Norden. Es ist also kalt - ziemlich kalt!
  • Zuerst muss ich mich an die Karte und an die Wegweiser und sonstigen Angaben gewöhnen. Bis das passiert ist, habe ich etwa 15 km Umweg hinter mir...
  • Die erste Fähre bringt mich auf die Insel Karmøy. In der Stunde Wartezeit unterhalte ich mich angeregt mit zwei Fischern. Wale seien in der Gegend. Ich sehe aber keine auf der Überfahrt.
  • Die Fahrt ist entsprechend dem Wind ziemlich schauklig. Wenn der Bug so richtig ins Wasser platscht, spritzt das Wasser bis aufs Deck hoch (man bleibt also mit Vorteil drinnen).
  • Zurück auf dem Velo meldet sich mein Knie zurück und wird immer schlimmer. Zusammen mit dem Gegenwind, der mich zwingt, in Gängen zu fahren, die ich sonst nur für Passfahrten verwende, sinkt meine persönliche Stimmung ziemlich tief.
  • Als ich mit heftigen Schmerzen in Kopervik eintreffe und übernachten will, gibt's dort weder Hotel noch Camping.
  • Wohl oder übel geht's noch weiter bis Haugesund.
Samstag, 14. Mai

Hafrsfjord (Stavanger)

  • Radrundreise
  • Mit dem Velo um den Hafrsfjord (Südwestlich von Stavanger), ca. 30 km.
  • Kettenriss kurz vor Tananger. Und so geht das:
    • Ein älterer Mann auf dem Velo hält an. Spricht kein Englisch, aber zeigt mir, dass ich bei ihm anhängen soll.
    • Zieht mich nach Tananger (ca. 2 km) zu einem Veloladen.
    • Der Velomech aus Eritrea flickt die Kette und nimmt dafür ein Glied einer noch eingepackten Kette. Das ganze kostet nichts!
    • Mindestens eine Stunde Plaudereien.
    • Es kommt noch ein weiterer Kunde dazu und lädt mich kurz darauf zum Grillabend ein.
  • Die Kette hält also wieder, das Knie nicht.
  • Bummel durch Stavanger unter strahlend blauem Himmel und warmen Temperaturen.
Freitag, 13. Mai

Preikestolen

  • Wanderung
  • Wanderung mit Roger zum Preikestolen. Durch schönste Birken- und Fichtenwälder, vorbei an Mooren und Bergseen.
  • Traumhafte Ausblicke auf Berge, Seen, Fjorde, Meer, etc. in schönstem Wetter.
  • Preikestolen (siehe Karte), ein Felsvorsprung über dem Lysefjorden. 600 Meter hohes, senkrecht abfallendes Plateau.
  • Eigenartiges Kribbeln in der Magengegend beim Stehen/Sitzen auf der Kante.
  • Besuch auf Rogers Farm - wunderbar in einem flachen Tal gelegen.
Donnerstag, 12. Mai

Aufbruch aus Oslo

  • schlussendlich halt Plan C:
  • Nach einem Telefongespräch mit Roger habe ich mich für Stavanger entschieden.
  • Wunderschöne Fahrt in schönstem Wetter durch die einladensten Gebiete von Norwegen (Oslo - Kristiansand - Stavenger).
  • Diese Verhæltnisse machen wahnsinnig an zum Velofahren, aber interessanterweise war das Knie heute so schlecht wie seit Tagen nicht.
  • Heute Morgen musste ich noch ein Päckli nach Hause schicken, weil ich nicht alles verstauen konnte in den Taschen.
Dienstag, 10. Mai

Weiterhin Oslo

  • Plan B:
  • Bleibe noch bis Donnerstag in Oslo - vielleicht gehts bald aufwärts...
  • Donnerstag Morgen reise ich ab. Entweder mit dem Rad oder mit dem Zug.
  • Ziel ist die Westküste - Bergen oder Umgebung.
  • Es gibt ja auch noch andere Aktivitäten als Velofahren.
Sonntag, 8. Mai

Oslo

  • Wie solls denn weitergehen?

Ich muss gestehen, ich habe keine Ahnung, was ich jetzt machen soll. Heute testete ich mein Knie auf einer Fahrt zum Holmenkollen und leider hat sich ergeben, dass sich das anfänglich harmlose Stechen mit der Zeit zu dem Schmerz entwickelt, der mich zum Unterbruch der Fahrradreise gezwungen hat. Leider kann ich (fast) kein Fortschritt zu letzem Sonntag feststellen.

Das waren ca. 30 km heute und ich bin z.T. schon einbeinig gefahren. So kann ich natürlich nicht zu grösseren Tagesreisen aufbrechen (abgesehen davon ist es auch überhaupt nicht lustig, so Fahrrad zu fahren). Ich hatte eigentlich heute Morgen fest damit gerechnet, das es schon gut sein würde...

Im Moment bin ich etwas überfordert und weiss nicht wirklich, wie es weitergehen soll. Ich muss wohl davon ausgehen, dass es noch mindestens eine weitere Woche - ich vermute sogar mehr - dauern wird bis mein Bein wieder zu gebrauchen ist und ich muss mir jetzt wohl überlegen, was ich in dieser Zeit machen könnte.

  • Heute Morgen ist Erika wieder abgereist. Die Traurigkeit darüber kommt zu Obenstehendem noch dazu.
  • Den Anhänger und die Solaranlage hat sie in ihrem Gepäck mitgenommen.
  • Dafür habe ich zwei weitere Seitentaschen fürs Vorderrad.
  • Alles wäre eigentlich bereit für die Weiterfahrt.
  • Allerdings hätte ich auch bei meiner Route Einschränkungen machen müssen. In den Bergen liegt noch meterhoher Schnee und der Weg, dem ich folgen wollte, wird wahrscheinlich erst im Juni befahrbar sein.
Montag bis Samstag, 2. bis 7. Mai

Oslo

  • Organisieren und Geniessen
  • Das Organisieren der Route durch Norwegen erweist sich nicht als so einfach. Vorallem im Süden gibt es zwar einige Routen, aber wenn man andere Vorhaben hat, wirds schwieriger.
  • Einige Fragen wurden mir bis jetzt nicht beantwortet - weder von der Touristeninfo noch vom Fahrradverband noch vom Wanderclub.
  • Ebenfalls ist es (logischerweise) schwierig, in Buchhandlungen etwas zu finden, das ich verstehe (mein Norwegisch müsste besser sein).
  • Alles ist schweineteuer. Selbst als Schweizer ist man öfter überrascht.
  • Das Velo habe ich von all dem Schmutz und den Ablagerungen befreit, die sich angehäuft haben in letzter Zeit.
  • Auch war es im Service. Allerdings frage ich mich, ob das was gebracht hat. Die Schaltung ist schlechter als vorher und sonst hat er nicht sehr viel gemacht...
  • Seit Erikas Ankunft gehen wir auch fleissig den Sehenswürdigkeiten der Stadt nach. Herausragend natürlich die Fram, das Polarschiff von Nansen, das auch von Amundsen für seine Expedition zum Südpol verwendet wurde.
  • Das Knie: Es hat jetzt doch stark gebessert. Gehen ist meist schmerzlos. Mit dem Velo in die Stadt und zurück geht eigentlich gut. Weiter würde ich mich zur Zeit noch nicht wagen - aber bald.
Samstag, 30. April und Sonntag, 1. Mai

Padborg bis Oslo mit motorisierten Gefährten

  • Bezüglich des Knies: Viel besser ist es auch nach 3 Tagen +/- Ruhe nicht. Allerdings geht Laufen schon wesentlich besser, was doch Hoffnung auf Besserung gibt. Das Velo muss ich aber definitiv für eine Zeit ins Verliess verbannen.
  • Fahrt von Padborg nach Frederikshavn mit dem Zug (siehe Karte). Einmal umsteigen mit all dem Gepäck.
  • Dänemark ist nun wirklich flach (vielleicht liegt dieser Eindruck auch am bequemen Sitz, in dem ich sitzen darf...).
  • Sehen kann man leider wegen des Nebels nicht sehr viel.
  • Rundgang durch Frederikshavn. Sehr, sehr ruhig! Im Sommer soll es anders sein, wird mir versichert.
  • Am Sonntag fahre ich als Erster in den gewaltigen Stauraum der Fähre ein. Die Grösse dieser Schiffe ist schon überwältigend.
  • Meine Wartezeit verbringe ich mit den Brummi Fahrern. Sehr unterhaltend.
  • Überfahrt im Nebel. Wahrscheinlich nicht mal 20 m Sicht.
  • Vor der Küste Norwegens dann plötzlich Sonnenschein!
  • Zauberhafte Einfahrt nach Oslo durch das Oslo Fjord. Es hüpft das Herz!
  • Auch zur Fähre rausfahren darf ich als erster. Per empfängt mich solidarisch mit dem Rad.
  • Einen besseren Empfang kann man unmöglich haben! Alles organisiert, alles erklärt, Wein, Grillabend, etc. Super!
Freitag, 29. April

Von Flensburg nach Padborg, Dänemark

  • Wegen argen Problemen mit dem rechten Knie, kann ich zur Zeit nicht weiterradeln. Es ist in den letzten Tagen immer schlimmer geworden. Über Nacht klingt es zwar etwas ab, aber sobald ich ein paar Pedalendrehungen gemacht habe, ist dieser stechend heisse Schmerz wieder da.
  • Wahrscheinlich werde ich Dänemark mit dem Zug durchqueren müssen (ich hoffe, das ist möglich!). In Oslo habe ich dann sowieso etwas Zeit.
  • Der Versuch, einen Fahrschein direkt ab Flensburg nach Frederikshavn zu kriegen scheitert am Fahrradtransport.
  • Einbeinige Fahrt nach Padborg (Pattburg), Dänemark - ca. 15 km, ca. 1:20h.
  • Fahrt für morgen gebucht (Morgen nach 9h). Ca. 6-stündige Fahrt.
  • Mit dem Fahrrad wären dies ca. 350 km gewesen. Um die 4 Tage also bei dieser flachen Topologie (und nicht zu viel Gegenwind).
  • Quartiere mich im einzigen (?) Hotel ein (in Bov). Ziemliches Loch für viel Geld. Beginnen hier die skandinavischen Preise?
  • Einengendes Gefühl, wenn man nicht mehr frei entscheiden kann, wohin man geht und wo man bleibt...
Donnerstag, 28. April

Die letzte Etappe in Deutschland: Preetz - Flensburg

  • Für die verbleibenden 107.5 Kilometer
  • brauche ich 5 Stunden und 51 Minuten, was
  • einen Schnitt von 18.3 Kilometer pro Stunde ergibt
  • Unterwegs fast 7 Stunden (6h 55')
  • ca. 52'000 mal ein Herzschlag
  • Überraschenderweise ein schöner Tag mit hohen Kumulus und warmem Wind.
  • Der Wind hat endlich gedreht von eher Ost auf West, was zu angenehmer Wärme führt.
  • Mein Weg geht aber halt auch nach Westen... - zeitweise starker Gegenwind.
  • Wunderschöne landwirtschaftliche Gegenden mit idyllisch gelegenen Bauernhöfen.
  • Die Radwege führen einen durch abgelegene Dörfer und Weiler. Zusammen mit diesem Wetter ist das so schön, dass ich wiederum vergesse Photos zu machen.
  • Allerdings sind diese Radwege ziemlich schlecht beschildert, manchmal sogar mit unsinnigen Angaben.
Mittwoch, 27. April

Von Wismar, zum Teil der Ostsee entlang nach Preetz

  • 115.7 Kilometer
  • nach 5 Stunden und 44 Minuten abgestrampelt
  • ergibt im Durchschnitt 20.2 km/h
  • 7 Stunden 37 Reisezeit
  • über 61'000 Pulsschläge
  • Die Felder sind zur Zeit geprägt von Raps.
  • Die Blütezeit kommt aber auch hier langsam aber es ist halt immer noch kalt.
  • Bitterkalt sogar. Vorallem am Morgen haben die Füsse gelitten!
  • Fahrradtouristen habe ich in den Wochen nicht viel gesehen, aber heute! Drei Paare und ein Single sind mir begegnet. Alle mit vielen Taschen am Velo. Brigitte lässt grüssen?
  • Eigentlich habe ich schon lange auf Pannen gewartet. Der Ständer ist mal abgebrochen, aber sonst nichts. Heute dann zerbarst der Kettenschutz und dann gabs einen Plattfuss. Kostet einen im Schiff ca. eine Stunde.
  • Der Regenschutz war hauptsächlich Windschutz. Meine Kleider sind pflotschnass vom Schwitzen. Diese moderne, atmungsaktive, hochgelobte Kleidung funktioniert halt nur beim Stillsitzen...
  • Die Holsteinische Schweiz hat ihren Namen wegen der hügeligen Landschaft gekriegt. Sie wird ihrem Namen gerecht!
  • Photos gabs heute (fast) keine. Die Kamera war beschlagen und wenn alles nass ist, kann man auch nicht viel dagegen machen.
Sonntag, 24. bis Dienstag, 26. April

Tourist in Dresden

  • 5-stündige Anreise nach Dresden mit dem Zug (über Berlin).
  • Lustige Unterhaltung mit 2 Renterpaaren, das eine von Hamburg, das andere aus Berlin.
  • In meinem Hinterkopf galt Dresden immer als Ruinenstadt. Ich bin sehr beeindruckt, wieviel wiederaufgebaut wurde!
  • ... und einmal mehr bin ich fasziniert von einer deutschen Stadt. Bis anhin habe ich selten Ausflüge in unser nördliches Nachbarland gemacht.
  • Sonst, ein ganz normaler Städteausflug.
Samstag, 23. April

Tourist in Wismar

  • Noch nicht mal in der Stadt fahre ich Rad
  • Zeit zum Ausruhen.
  • Mir gefällt die Stadt sehr!
  • Wunderschöner Tag zum Ausruhen in Wismar.
  • Herumlungern in der Stadt und in den zahlreichen Kaffees den ganzen Tag.
  • Samstäglicher Fischmarkt zum Beispiel.
  • Schwere Beine - Mühe beim Treppen gehen.
Freitag, 22. April

Letzter Teil zur Ostsee von Ludwigslust nach Wismar

  • noch 89.5 Kilometer
  • In 4 Stunden und 34 Minuten zurückgelegt
  • 19.6 km/h im Schnitt
  • Draussen für 5 Stunden und 32 Minuten, zwischen 9:28 und 15:00
  • knapp 40'000 Pulsschläge
(am Abend nach der Fahrt: )
  • Bitterkalter Tag. Über 5 Grad geht's wohl nie. Regelmässig steige ich vom Rad um die Zehen wieder spüren zu können.
  • Damit ist schon gesagt: Die Sonne zeigt sich nicht - das heisst, ca. eine halbe Stunde nach Ankunft in Wismar ist der Himmel blau...
  • Schwerin hat eine wundervolle Innenstadt. Zur Zeit steht vieles in Restauration. Bei der Einfahrt in die Stadt machte sie noch einen ganz anderen Eindruck: Kilometerweit diese hässlichen Wohnsilos.
  • Wismar ist ebenfalls wundervoll!
  • Einquartiert bin ich am Marktplatz, dem Zentrum der Stadt, im ältesten Bürgerhaus der Stadt, dem "Alten Schweden". Das Zimmer blickt über den Marktplatz auf das Rathaus und all die historischen Gebäude.
Donnerstag, 21. April

Fahrt von Burg bis nach Ludwigslust

  • 160.2 km waren das (ziemlich eben und (fast) kein Gegenwind
  • Immerhin 7 Stunden 17 Minuten auf dem Rad
  • Jede Stunde 22 Kilometer
  • Unterwegs für 8 Stunden 58, von 8:52 bis 17:50
  • Vom Morgen bis Abend schlägt das Herz grad etwa 70'000 mal (für jeden Kilometer 440 Schläge)
  • Bilderbuchmorgen schimmert ins Fenster.
  • Draussen aber bitterkalt (3° am Morgen, bis zu 9° am Tag).
  • Hotel spendiert den Radfahrern ein Lunch-Päcklein - Inhalt, genau was man braucht!
  • Überraschenderweise stehen die Windräder still. Es ist fast windstill - ein schwaches Lüftchen von Norden.
  • Ein Bauer hält mich auf um mich in die Zeitung zu bringen - dankend abgelehnt.
  • Die Fahrt der Elbe entlang ist nicht so aufregend wie Ilm und Saale (vielleicht war ich auch auf der falschen Seite).
  • Recht touristische Ortschaften. Sehr schön gemacht.
  • Der Tag ist hauptsächlich dem Fahren gewidmet... Die letzten 50km gegen teils kräftigen Gegenwind.
Mittwoch, 20. April

Ab Bernburg nach Burg

  • 90.4 Kilometer zurückgelegt
  • 5 Stunden und 28 Minuten auf dem Sattel
  • Pro Stunde sind das 16.5 Kilometer
  • Bernburg ab: 9:17, Burg an 17:32
  • Während dieser Zeit schlägt das Herz 59'000 mal. Aber nie mehr als 160 pro Minute.
  • So macht Radfahren keinen Spass! Einen Tag lang direkt gegen Wind, der selbst den starken Rückenwind am Anfang der Reise zu einem Hauch werden lässt (Windstärke 4 gemäss Wetterbericht).
  • Am Morgen ist die Temperatur bei 7 Grad. Geht hoch bis 11 Grad während des Tages.
  • Wahrscheinlich liegt es aber an diesen Winden, dass es dafür stahlblauer Himmel ist den ganzen Tag.
  • Einen weiteren Radler sitzt am Morgentisch. Sein Weg geht von Tangermünde nach Leipzig.
  • Relativ langer Aufenthalt im schönen Magdeburg.
  • Falscher Weg nach Magdeburg führt fast dazu, dass ich ca. 10 Kilometer zurück fahren musste - aber da fand ich diese kleine, unscheinbare Brücke...
  • Eindrücklich: Wasserstrassenkreuzung Magdeburg.
  • Ebenfalls eindrücklich: Die Schleuse kurz davor.
  • Ein weiterer falscher Weg führt mich zu einer ca. 100m langen Sanddüne, die ich mit Anhänger erklimme - so anstrengend war der ganze restliche Tag nicht!
  • Der Gegenwind macht mich hässig. Leider sieht es nicht besser aus in den nächsten Tagen. Der Wind wechselt von Nordost nach Nord, aber das tut meine Strecke auch...
19. April

Naumburg der Saale entlang nach Bernburg

  • 129.0 Kilometer zurückgelegt
  • Dafür genau 7 Stunden in die Pedalen getreten
  • Damit im Schnitt jede Stunde 18.4 Kilometer zurückgelegt
  • Naumburg verlassen um 8:44h, in Bernburg angekommen um 17:20
  • 68'000 Pulsschläge benötigt, nie über 160 pro Minute
  • Sonniger Abend, weiche Wiese, ruhige Nacht, Vogelgezwitscher in den frühen Morgenstunden, schöner Sonnenaufgang, etc. - trotzdem werde ich nicht ganz warm mit dem Zelten.
  • Zu den Fahrbahntypen kommt heute noch ein mit Erde gefülltes Gumminetz dazu...
  • Meilenweite Strecken auf Pflastersteinen - wer auf die Idee gekommen ist, was für Pferde gut war ist auch für Räder gut, war nicht ganz bei Trost - ich hasse diese Strassenstücke.
  • Die Wegführung ist wunderbar - meist direkt an der Saale. Der Untergrund ist eine andere Geschichte. Die Hälfte war geteert, der Rest ging über Stock und Stein und eben, über 10km über diese unmöglichen Pflastersteine.
  • In der Nähe von Weissenfels entdecke ich plötzlich recht grosse Weinberge (Burgwerben heisst der Ort).
  • Das Gebiet um Merseburg und Halle bringt mir gar keinen Plausch. Sehr industriell - allerdings bin ich nicht in die Stadtkerne vorgedrungen.
  • Heftiger Wind ab ca. 11 Uhr von Norden bis Osten, wechselnd. Das bringt für mich viel Gegenwind, oft Seitenwind und hie und da etwas unterstützenden Wind.
18. April

Buchenwald, dann ab Weimar nach Naumburg

  • Total 78.7 Kilometer
  • In 4h 18min zurückgelegt
  • das ergibt einen Schnitt von 18.2km/h
  • nach Buchenwald los um 9:17h, in Naumburg an um 17:08
  • um die 56'000 Pulsschläge (16min über 160)
  • Erika reist diesen Morgen wieder ab. Sehe sie aber in einer Woche in Dresden.
  • Morgentour nach Buchenwald (heftiger Einstieg ins Velofahren nach fast 3 Ruhetagen - der Etterberg ist ziemlich hoch).
  • Ausgedehnte Betrachtung der Gedenkstätte Buchenwald. Sehr eindrücklich, aber auch sehr bedrückend. Riesig!
  • Besuch des Arbeitslagers: Ich glaube, ich werde die Menschenrasse nie verstehen.
  • Am Nachmittag zurück nach Weimar und Aufbruch entlang der Ilm.
  • Wunderbare Gegend und sehr abgelegene Radwege.
  • Spazierwege, Wanderwege, Waldwege, Seitenstrassen, Nebenstrassen, Pflasterböden, Wiesen, alles gehört zu diesem Radfernweg.
  • Relativ flach (geht ja dem Fluss entlang), hie und da aber heftige Aufstiege an der Seite der Ilm.
  • Falsch gefahren (ca. 15 Kilometer) - jedesmal ein grosser Ärger!
  • Einmündung der Ilm in die Salle - dann folge ich halt der.
  • Eigentlich überhaupt keine Lust zum Zelten, fahre aber grad an einem Zeltplatz vorbau und geh' halt rein...
16. und 17. April

Mit Erika in Weimar

  • Am Morgen mit dem Fahrrad in der Stadt, sonst nichts geradelt.
Von bis
  • Stadtbummel und Stöbern in Buchläden.
  • Kaffeetrinken unter Alleen im Sonnenschein.
  • Abholen von Erika am Bahnhof am fühen Nachmittag.
  • Zwei/drei Apéro.
  • Gediegenes Nachtessen in einem der zahlreichen, einladenenden Restaurants.
  • Schlummi beim Ungarn.
  • Nächster Tag dito - Schlummi aber beim Franzosen...
15. April

Bad Berka bis Weimar

  • gerade mal 21.5 Kilometer
  • 1h 15min dafür benötigt
  • mit 17.2 im Schnitt gefahren
  • 9:40 los, 11:07 in Weimar, 1:27 Reisezeit
  • ungefähr 10'000 Pulsschläge benötigt in dieser Zeit (während 17min über 160)
  • Zum ersten mal durch Sonnenstrahlen geweckt.
  • Wunderbare, kurze Fahrt von Bad Berka nach der Kulturstadt Weimar dem Fluss Ilm entlang.
  • Bereits um die 11 Uhr in Weimar. Die private Unterkunft erinnert ein bisschen an vergangene Zeiten.
  • Den ganzen Nachmittag "zur freien Verfügung": Schlendern, Parkbank sitzen, Pils geniessen, etc.
  • Die Prospekte lügen nicht: Sehr schöne Stadt (vorallem natürlich in diesem fantastischen Wetter).
  • Der Stadtpark wird heftig genutzt - vorallem Studenten liegen im Gras mit aufgeschlagenen Büchern. Ebenfalls häufig anzutreffen: Enorm junge Mütter.
14. April

Von Sonneberg nach Bad Berka

  • 96.2km geradelt
  • 5h 40min dafür benötigt
  • ergibt ca. 16.9km/h Durschnitt
  • losgefahren 9:19, angekommen 16:34, ergibt 7:15 Reisezeit
  • ungefähr 58'000 Pulsschläge benötigt in dieser Zeit (während 17min über 160)
  • Königsetappe mit Anhänger: Von Sonneberg nach Neuhaus entspricht ca. Brünig (nicht ganz so steil), von Rudolstadt nach Neckeroda ist's der Albis.
  • Beim Aufladen schiesst es mir in den Rücken, dass ich glaube, gleich abbrechen zu müssen. Erholt sich aber und auf dem Velo geht's gut. Zu Fuss weniger.
  • Von der Stadt der Spielzeuge (Sonneberg) in die Stadt der Glasbläser (Lauscha)
  • Gestern geriet ich plötzlich auf ziemlich schlechte Strassen (ca. ab Heubisch). Erst heute fällt mir auf, dass ich dort nach Thüringen kam.
  • Auf der "Passhöhe" zeigt ein Wegweiser nach 'Schöne Ausicht'. Die Aussicht sind aber nur hässliche Betonblöcke - die Strasse heisst 'Schöne Aussicht' (vom obersten Stock des Blocks wohl).
  • Fahrt auf der Autobahn vor Rudolstadt (flasch abgezweigt).
  • Getränkeknappheit beim Aufstieg nach Neckeroda und keine Dorflädeli (mehr).
  • In Bad Berka mögen die Beine nicht mehr.
13. April

Bamberg - Sonneberg

  • Distanz: 79.3km
  • Auf dem Rad: 4:47 Stunden
  • entspricht durchschnittlich 16.6km/h
  • losgefahren kurz nach 9 ab Zeltplatz, um den Mittag ab Bamberg. In Sonneberg um 16:14.
  • über 51'000 Pulsschläge, dabei nie über 160 pro Minute
  • Wunderschönes Bamberg an einem wunderschönen Morgen (etwas dunstig)!
  • Zum ersten mal eben! Rollen nach Lichtenfells (macht Spass!).
  • Burgen, Schlösser, Klöster und Kirchen links und rechts.
  • Zwischendurch man kantiger Split auf der Strasse, was etwas Angst um die Reifen einflösst.
  • In der Jugi eine ganze Wohnung für mich allein - Richtig Platz!
  • Die Frage, wie ich am besten über das Thüringer Schiefergebirge fahren soll wird im Touristenbüro beantwortet mit: "Im Zug".
12. April

Aus Retzendorf hin zu Bamberg

  • 90.2 Kilometer Distanz
  • 5:02 Stunden Fahrzeit
  • 17.9km/h im Schnitt
  • Abfahrt: 9:33h, Ankunft: 15:41 (6:08 Stunden unterwegs)
  • ca. 52'000 Pulsschläge, 19 Minuten über 160
  • Merklicher Gegenwind den ganzen Tag
  • Versprochen: Sonnenschein, milde Temperaturen
  • Gehofft: Flache Topologie
  • Weder noch: Ganzer Tag bedeckt und kalt
  • Den ganzen Tag quer zu den Tälern gefahren, was soviel heisst wie: Ins Tal hinunter, hurtig durchs Dorf und wieder hinauf auf den Berg. Hundert mal!
  • Das ganze bei Gegenwind macht einem doch ziemlich müde
  • Gut war das für die Windräder, von denen einige anzutreffen waren
11. April

Donauwörth - Retzendorf

  • 89.2 Kilometer Distanz
  • 5:00 Stunden Fahrzeit
  • 17.9km/h im Schnitt
  • Abfahrt: 9:37h, Ankunft: 15:04 (6:27 Stunden unterwegs)
  • ca. 58'000 Pulsschläge, 1 Stunde und 24 Minuten über 160
  • Leichter bis mittlerer Gegenwind während des ganzen Tages
  • Wieder auf der Strasse
  • Ohne Velokarte losgeradelt (mir fehlt ein Stück von etwa 40 km): Schlechte Idee!!
  • Zweimal verfahren (ca. 10km), entlang der Hauptstrasse mit Tausenden von Brummern
  • Ab Weissenburg wieder auf Nebensrassen - entlang wunderschöner Flussläufe
  • Nordwind, am Nachmittag gegen Osten drehend - enorm kalt und Gegenwind
  • Gegen Schluss am ende der Kräfte
  • Wieder mal kein Zeltplatz - die sind dünn gesäht in diesem Gebiet
8. April - 10. April

Fahrt nach Zürich und Aufenthalt zu Hause

  • Der schlechte Wetterbericht und die vielen vergessenen Erledigungen begünstigen die kurze Rückkehr nach Zürich
  • Wohnung nach Dingen durchstöbern
  • Einkäufe
  • Pendenzen abbauen...
7. April

Illertissen - Donauwörth

  • 104.6 Kilometer Distanz
  • 5:15 Stunden Fahrzeit
  • 19.9km/h im Schnitt
  • Abfahrt: 9:07h, Ankunft: 15:44 (6:37 Stunden unterwegs)
  • ca. 54'000 Pulsschläge, 18 Minuten über 160
  • Starker Rückenwind ab Burtenbach (schätzungsweise 30 bis 35 km/h) - 104 km waren nur des Windes wegen möglich
  • Grosse Tropfen auf dem Zeltdach und kräftiger Wind wecken mich um 5:30 auf.
  • Ab 7 Uhr dann aber ruhig (in der Zwischenzeit führe ich mir ein Höhrbuch zu Gemüte, damit ich dieses Unwetter nicht hören muss - Edgar Allan Poe)
  • Kaffee und Porridge zum Frühstück
  • Nach dem Zusammenpacken, kurz nach Aufbruch, beginnt der Regen wieder
  • Enorm viele Umleitungen in diesem Gebiet (sie denken nie an die Radfahrer)
  • Wunderbarer Radfernweg entlang der Zusam
  • Teilweise unverbaute, mäandernde Ufer
  • Gasthaus am Abend - kein Zeltplatz und keine Kraft mehr um weiterzuradeln
  • Spät in der Nacht die Idee, übers Wochenende nach Zürich zu fahren, um alles nachzuholen, was ich durch die hektische Abreise verpasst habe.
6. April

Illmensee - Illertissen

  • 92.9 Kilometer Distanz
  • 4:38 Stunden Fahrzeit
  • 20.0km/h im Schnitt
  • Abfahrt: 9:22h, Ankunft: 16:34 (7:12 Stunden unterwegs)
  • fast 60'000 Pulsschläge, 38 Minuten über 160
  • Unterstützender Rückenwind
  • Düster beim Aufstehen, aber schon beim Zusammenräumen erhellt sich der Himmel
  • Offenbar hat der Föhn seine Auswirkungen, was zum einen der Wind bestätigt und zum andern meine Mutter (Telefon aus "ihrem" Kurort in Bad Buchau)
  • Langer Aufenthalt im malerischen Bad Saulgau, wo ich auch Camping Einkäufe mache
  • Viel weniger hügelig als hinter dem Bodensee
  • Man sieht ausgesprochen viele Solaranlagen auf den Dächern. Es scheint sich zu bestätigen, dass allerorts die Solarenergie gefördert wird (abgesehen von der Schweiz)
  • Sehr schöner Zeltplatz in Illertissen, wo ich natürlich ganz alleine das Zelt aufschlage (Wohnwagentouristen hat es einige)
  • Nach dem Kauf einer Deutschlandkarte etwas ernüchtert über die zurückgelegte Distanz.
5. April

Wagenhausen - Illmensee

  • 71.5 Kilometer Distanz
  • 4:37 Stunden Fahrzeit
  • 15.4km/h im Schnitt
  • Abfahrt: 10:11h, Ankunft: 16:10 (5:59 Stunden unterwegs)
  • ca. 55'000 Pulsschläge, 1 Stunde 50 Minuten über 160
  • Nach (ungesalzenem) Porridge und Kaffee (die Kaffeemaschine blieb nicht zu Hause!) trauriger Abschied von Erika.
  • Die Strecke hinter dem Bodensee ist ziemlich hügelig - nie hohe Berge, aber immer rauf und runter, was mit dem ziemlich schweren Gepäck einige Anstrengungen fordert.
  • Beim Aufstieg nach Obersdorf erriche (oder überschreite) ich wohl das derzeitige physische Limit...
  • Die Wege führen alle über Nebenstrassen. Kaum Autos. Die Radfahrkarte ist super!
  • Der Zeltplatz am Illmensee ist geschlossen (öffnet erst Ende April). Trotzdem stelle ich mein Zelt hin, was später auch gebilligt wird. Die Camping Anlagen sind allerdings noch nicht in Betrieb.
4. April

Zürich - Wagenhausen

  • 54.5 Kilometer Distanz
  • 3:31 Stunden Fahrzeit
  • 15.5km/h im Schnitt
  • Abfahrt: 9:54h, Ankunft: 14:31 (4:37 Stunden unterwegs)
  • ca. 43'000 Pulsschläge, 1 Stunde 31 Minuten über 160
  • Irrtum vorbehalten ist das Tourenvelo zum erstenmal wieder auf der Strasse.
  • Ziemlich nervös vor der Abreise.
  • Beim ersten Aufsitzen völlig überzeugt, dass dies nicht gehen kann...
  • Gleich die ersten Fahrtests am Berg: Rauf zur Kirche Fluntern - streng, aber es geht.
  • Jede kleine Steigung (z.B. die zahlreichen Unterführungen) zwingen mein Gespann, in den kleinsten Gang zu schalten (Tip an die Strassenplaner: Autofahrer haben mit kleinen Steigungen keine groben Probleme).
  • Die (deutsche) Radfahrkarte erweist sich als enorm hilfreich und einfach zu lesen. Macht Spass!
  • Der Zeltplatz in Wagenhausen könnte einladender nicht sein: Schönstes Wetter, schöne, weiche Wiese, direkt am Rhein, saubere Anlagen und - die grösste Freude - Besuch von Erika. Perfekter Abend mit Champus und Wein. Trotzdem etwas melancholisch.

© 2005 Ignaz Krähenmann.